Käthe-Kollwitz-Schule

Schulinterne Fortbildung zum Projekt „Klasse Klasse – Krasse Klasse“

 

Am 27. Oktober 2010 nahmen 23 Lehrerinnen und Lehrer der Käthe-Kollwitz-Schule an dem Fortbildungsangebot des Jugendbildungswerks Wetzlar teil. Die Fortbildung gestaltete Herr Hans Helmut Hofmann, Leiter des Jugendbildungswerk Wetzlar, der seine langjährigen Erfahrungen mit diesem Projekt an die Lehrerinnen und Lehrer der Käthe-Kollwitz-Schule weitergab und sie so zu Multiplikatorinnen ausbildete.

 

Im Zeitraffer wurden an diesem Tag alle Phasen der drei „Klasse Klasse – Krasse Klasse“-Projekttage durchlaufen.

 

Die Arbeitsweisen des Projekts sind
ressourcenorientiert
,
strukturiert
und
lösungsorientiert
und vorrangig auf die Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet.

 

Die Lehrerinnen und Lehrer der Käthe-Kollwitz-Schule lernten einen Ansatz kennen, der auf die Klassenstruktur und Gruppendynamik gerichtet ist. Neben den theoretischen, reflexiven Arbeitsphasen war die Fortbildung abwechslungsreich durchbrochen von beispielhaften Kooperationsspielen, kleineren Fallbeispielen aus früheren Projekttagen, die Herr Hofmann zum Besten gab, und Praxistipps für die Durchführung der einzelnen Phasen.

 

Bei der Reflexion, wie die Lehrkräfte diese Projekttage in die schulische Praxis umsetzen könnten, kam zum Ausdruck, dass ein solches Projekt gerade auch dadurch wirksam ist, dass es nicht im schulischen Rahmen durchgeführt wird und dass es von einem Team geleitet wird, das „unbelastet“ auf eine Lerngruppe zugeht, was nicht immer der Fall ist, wenn dies die eigenen Lehrkräfte sind, die mit schwierigen Lerngruppen möglicherweise schon in einem komplizierten Prozess stehen. Es wurde wieder einmal deutlich, dass auch an beruflichen Schulen ein akuter Bedarf an Sozialarbeit besteht, um kontinuierlich Gruppenangebote zur Förderung des Sozial- und Arbeitsverhaltens zu installieren.

 

Erfreulicherweise bot Herr Hofmann einem Klassenteam der Käthe-Kollwitz-Schule an, die Projekttage federführend mit ihrer Klasse durchzuführen, sodass die Lehrkräfte die Möglichkeit bekommen, ihre Klasse von „außen“ zu betrachten und sie zu unterstützen, im Rahmen der drei Projekttage neue, erfolgreichere Verhaltensweisen aufzubauen.